Headquarter Fuschl
Architektur

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Fuschl
Architektur ist für Jos Pirkner die Erfahrung von Raum. Er spricht von der »vierten Dimension«, dem unmittelbaren Erleben der räumlichen Gestaltung. Genau dies wurde in Fuschl realisiert.
Als Gott am Ende des 6. Tages nach der Erschaffung der Erde die Hände in den Schoß legte und mit seiner Arbeit zufrieden war, rechnete er nicht mit Jos Pirkner. Der bekannte Osttiroler Bildhauer nämlich befand: In Fuschl fehlt ein Vulkan. Nun die Herausforderung für Jos Pirkner, das Power - Image des Produkts künstlerisch umzusetzen. Wo sonst als in der Natur finden wir Beispiele unbegrenzter Energieflüsse? Hier setzt die Überlegung des Künstlers an, und in der Natur findet er auch das Vorbild für sein Projekt: Den Vulkan. Die Urgewalten Wasser, Feuer, Luft und Stein dominieren, vereinen sich und verschmelzen zu kraftvoller Energie.

Der Gebäudekomplex besteht aus zwei sich überlappenden, flachen vulkanartigen Kegeln und einem Palmenhaus, das über einen Steg erreichbar ist. Die Anlage umgibt ein künstlicher See und es scheint, als wären die Vulkane tatsächlich aus dem Wasser entstanden. Die beiden Kegel sind so abgeflacht, dass sie keinen Schatten werfen, nirgends Licht verloren geht und eine klassische Einheit bilden. Doch dann die Eruption. Einer der „Vulkane" bricht auf, und Wasser quillt aus ihm hervor, das schäumend in den See stürzt. Element Wasser, Urquell des Lebens. Die Elemente Erde und Feuer symbolisiert eine 15 m hohe Bronzepastik, eine Bullenherde, geballte Energie, die tosend losstürmt und dem brodelnden Wasser entgegenhält.